


Über uns
Die Ungarische Psychedelische Gesellschaft möchte die Arbeit der zwischen 2009 und 2024 aktiven Multidisziplinären Gesellschaft für die Erforschung von Psychedelika (MTPK) erweitern und vertiefen. Die MTPK spielte eine wegweisende Rolle bei der Etablierung psychedelischer Forschung und des wissenschaftlichen Diskurses in Ungarn: Im Frühjahr 2010 organisierte sie die zweite wissenschaftliche Konferenz Europas zum Thema Psychedelika und gründete zudem das Journal of Psychedelic Studies, das sich inzwischen zu einer der weltweit führenden Fachzeitschriften im Bereich Psychedelika entwickelt hat.
Darüber hinaus leistete die MTPK bedeutende wissenschaftliche Aufklärungsarbeit und trug dazu bei, dass sich der gesellschaftliche und fachliche Dialog über Psychedelika in Ungarn stärker an wissenschaftlichen Erkenntnissen und einem verantwortungsvollen Umgang orientierte. Die Ungarische Psychedelische Gesellschaft möchte dieses Erbe mit einer stärkeren internationalen Präsenz, neuen fachlichen Kooperationen, Forschungsprogrammen, Weiterbildungen und öffentlichen Foren fortführen.

Ziele
Förderung der Forschung
Förderung und fachliche Vernetzung nationaler und internationaler wissenschaftlicher Forschung.
Entwicklung therapeutischer Modelle
Unterstützung sicherer, ethischer und evidenzbasierter psychotherapeutischer Ansätze.
Ausbildung von Fachkräften
Förderung der Aus- und Weiterbildung von Fachpersonen, die in diesem Bereich tätig sind.
Wissensaustausch
Organisation von Konferenzen, Workshops, Publikationen und fachlichen Austauschformaten.
Objektive Information
Bereitstellung sachlicher und wissenschaftlich fundierter Informationen.
Ethische und sicherheitsbezogene Standards
Förderung von Richtlinien zu Forschungsethik und Patientensicherheit.
Internationale Zusammenarbeit
Aufbau von Kooperationen mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Organisationen.

Unsere Tätigkeiten
Organisation fachlicher Veranstaltungen
Durchführung von Konferenzen, Symposien, Workshops und Fachforen zur Förderung von Wissensaustausch und fachlichem Dialog.
Aus- und Weiterbildungsangebote
Bereitstellung von Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten für Fachkräfte auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Wissenschaftliche Kooperationen
Förderung der Zusammenarbeit zwischen nationalen und internationalen Forschenden, Institutionen und Fachorganisationen.
Publikationen und Content-Entwicklung
Erstellung und Verbreitung von Fachmaterialien, Studien sowie wissenschaftlich fundierten Informationsinhalten.
Aufbau professioneller Plattformen
Schaffung von Foren und Gemeinschaften, die den Erfahrungsaustausch und den fachlichen Diskurs unterstützen.
Aufklärung und Wissensvermittlung
Vermittlung objektiver und wissenschaftlich fundierter Informationen über Psychedelika an Fachkreise und die Öffentlichkeit.

Grundprinzipien und ethischer Rahmen
Die Tätigkeit der Ungarischen Psychedelischen Gesellschaft basiert auf wissenschaftlicher Fundierung, ethischer Verantwortung und gesellschaftlichem Engagement.
Im Rahmen unserer Arbeit legen wir besonderen Wert darauf, dass sämtliche Initiativen im Einklang mit den geltenden ungarischen und europäischen Rechtsvorschriften, den forschungsethischen Standards sowie den fachlichen Richtlinien des Gesundheitswesens stehen.
Besonders wichtig sind uns Patientensicherheit, Transparenz sowie die konsequente Anwendung evidenzbasierter Ansätze.
Der Verein unterstützt oder organisiert keinen rechtswidrigen Substanzgebrauch und erbringt keine medizinischen oder gesundheitlichen Dienstleistungen ohne die hierfür erforderlichen gesetzlichen und behördlichen Voraussetzungen.
Unser Ziel ist die Förderung eines verantwortungsvollen, fachlich fundierten und ethischen Rahmens, der zu einer langfristig sicheren und nachhaltigen Entwicklung psychedelischer Forschung und Anwendung beiträgt.

Vorstand

Ehrenpräsident
Prof. Dr. Frecska Ede, M.D., Ph.D.
Prof. Dr. Ede Frecska ist Psychiater, klinischer Pharmakologe und Universitätsprofessor sowie international anerkannter Experte der psychedelischen Forschung. Seine wissenschaftliche Arbeit konzentriert sich auf die Neurobiologie veränderter Bewusstseinszustände, die therapeutischen Potenziale psychedelischer Substanzen und die biologische Psychiatrie. Mit seiner jahrzehntelangen Forschung hat er den internationalen wissenschaftlichen Diskurs maßgeblich geprägt.

Präsident
Prof. Dr. Szummer Csaba
Csaba Szummer ist Psychologe und Professor emeritus an der Károli-Gáspár-Universität der Reformierten Kirche. Im Mittelpunkt seiner Forschung stehen die phänomenologische Untersuchung psychedelischer Erfahrungen und des Traums sowie die kulturellen Aspekte von Psychedelika.
Er ist Mitbegründer des Journal of Psychedelic Studies und seit 2016 dessen Managing Editor. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Forschung ist der Einfluss des frühen und späten Denkens Martin Heideggers auf die Daseinsanalyse.
Csaba Szummer ist außerdem Generalsekretär der Ungarischen Gesellschaft für Daseinsanalyse.

Vizepräsident
Sárosi Péter
Péter Sárosi ist Menschenrechtsaktivist, Journalist und Experte für Drogenpolitik sowie Herausgeber von Drogriporter. Seit über 20 Jahren setzt er sich national und international für evidenzbasierte Drogenpolitik, Schadensminimierung und Menschenrechte ein. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen wissenschaftlich fundierte und menschenzentrierte Ansätze im Umgang mit psychoaktiven Substanzen.

Direktor für Forschung
Dr. Szabo Attila, Ph.D.
Dr. Attila Szabó ist Forscher am Institut für Klinische Medizin der Universität Oslo mit zwei Doktortiteln in Medizin und Philosophie. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Psychoneuroimmunologie, biologischen Psychiatrie und den Auswirkungen serotonerger Psychedelika auf Immun- und Nervenzellen. Zudem ist er Mitgründer mehrerer psychedelischer Fachgesellschaften und Chefredakteur des Journal of Psychedelic Studies.

Generalsekretärin
Bokor Petra, MSc
Psychologe und Lehrbeauftragter am Institut für Psychologie der Károli-Gáspár-Universität in Budapest. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in der Entwicklungspsychologie, der psychologischen Lehre sowie der Förderung wissenschaftlicher und praxisnaher Ausbildung. Er engagiert sich insbesondere für die Qualifizierung des psychologischen Nachwuchses und die Vermittlung entwicklungspsychologischer Inhalte.

Vorstandsmitglied
Rákóczi Balázs
Arbeits- und Organisationspsychologe, Organisationsentwickler, Supervisor und Gründer des Semmelweis Psychologischen Zentrums. Seine Schwerpunkte liegen auf veränderten Bewusstseinszuständen, Selbsterfahrung und integrativen psychologischen Ansätzen. Er absolvierte internationale Ausbildungen in psychedelika-assistierten Therapien (u. a. CIIS und MAPS) und ist Facilitator für Holotropes Atmen, Grof Legacy Facilitator sowie integrativer Hypnotherapeut.

Vorstandsmitglied
Lipták Noémi
Religionswissenschaftlerin, Anthropologin und Doktorandin der Folkloristik an der Eötvös-Loránd-Universität (ELTE). Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf den Heiltraditionen, Glaubenssystemen und Ritualen der Shuar-Gemeinschaften im ecuadorianischen Amazonasgebiet, insbesondere der traditionellen Ayahuasca-Anwendung. Grundlage ihrer Arbeit sind internationale Forschung sowie mehrjährige Feldforschungen in Ecuador.

Vorstandsmitglied
Bedő Erik MSc
Bedő Erik studierte Ingenieurwissenschaften und Finanzwesen in Schweden. Nach seinem Umzug nach Ungarn war er CFO der IBUSZ Nyrt. und Pannon GSM (heute Yettel) sowie anschließend CEO der MatávCom. 2003 gründete er die SciamuS Kft., die bis heute kleine und mittelständische Unternehmen in den Bereichen Unternehmensführung, Finanzen und IT strategisch berät.
Gründungsmitglieder
Herzlich willkommen bei der Magyar Pszichedelikus Társaság.
Als Gründungsmitglieder und Vorstand verbindet uns das gemeinsame Anliegen, einen wissenschaftlich fundierten, verantwortungsvollen und offenen Diskurs über psychedelische Forschung, Bewusstseinszustände und psychedelika-assistierte Psychotherapie in Ungarn zu fördern.
Unser Ziel ist es, eine professionelle Plattform zu schaffen, die Forschung, Bildung, fachlichen Austausch und internationale Zusammenarbeit unterstützt – im Einklang mit wissenschaftlichen, ethischen und rechtlichen Standards.
Wir freuen uns über Ihr Interesse und laden Sie ein, unsere Arbeit und zukünftigen Projekte zu begleiten.


Popovics Judit
Judit Popovics ist Klinische Fachpsychologin und personenzentrierte Beraterin mit Schwerpunkt auf humanistischer Psychologie. Ihre Arbeit umfasst existenzielle Themen wie Tod, Lebenssinn, Verantwortung und Grenzsituationen sowie die Integration buddhistischer Ansätze und herausfordernder psychedelischer Erfahrungen. Zudem ist sie Lehrbeauftragte und Supervisorin für Fachkräfte im psychosozialen Bereich.

Kabai Róbert Zsolt
Robert verfügt über Abschlüsse in Wirtschaftsinformatik, Machine Learning sowie Kognitiver und Klinischer Neurowissenschaft (Universität Maastricht). Sein Forschungsschwerpunkt liegt an der Schnittstelle von NeuroAI, künstlicher Intelligenz und kognitiver Neurowissenschaft mit besonderem Interesse an den Wirkungen psychedelischer Substanzen. Zudem war er als Gastdozent tätig und absolvierte Ausbildungen in Psychedelic Harm Reduction, Holotropic Breathwork und Psychedelic Integration.

Dr. Stogicza Ágnes MD, PhD
Dr. Ágnes Stogicza ist Fachärztin für Anästhesiologie und Schmerztherapie mit über 20 Jahren Erfahrung. Nach ihrer Ausbildung in Ungarn war sie von 2010 bis 2017 als Dozentin an der University of Washington (Seattle, USA) tätig. Sie ist spezialisiert auf minimalinvasive, bildgesteuerte Schmerztherapien und behandelt heute an der PSI Schmerzklinik in Budapest. Zudem lehrt sie an der Universität Szeged.

Szigeti Balázs Ph.D.
Balázs studierte Physik am Imperial College und promovierte in Data Science an der University of Edinburgh. Er ist international anerkannter Experte für das Design und die Analyse klinischer Studien mit Schwerpunkt auf psychedelischer Therapie, Placeboeffekten und „functional unblinding“. Derzeit ist er Honorary Research Fellow am Imperial College sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Translational Psychedelic Research Program der University of California, San Francisco (UCSF).

Menkó Gábor
Gábor Menkó ist Klinischer Psychologe für Erwachsene und Psychotherapeut mit psychoanalytischer und psychodynamischer Ausrichtung. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen die therapeutische Beziehung, Selbsterkenntnis und das Verständnis zwischenmenschlicher Beziehungsmuster. Ein besonderer Schwerpunkt ist der Anti-Stigma-Ansatz sowie die Förderung eines offenen Dialogs über psychische Gesundheit. Zudem war er in der gemeindepsychiatrischen Versorgung und als Gastdozent tätig.

Kardos Tamás
Tamás Kardos ist Drogenpolitik-Experte der Ungarischen Bürgerrechtsunion (TASZ), Mitgründer der Ungarischen Vereinigung für Medizinisches Cannabis (MOKE) und Autor zahlreicher Fachpublikationen. Seit fast zwei Jahrzehnten beschäftigt er sich mit Drogenpolitik, Schadensminimierung, Cannabinoiden und psychedelischer Forschung. Seine Arbeit verbindet wissenschaftliche Evidenz mit menschenrechtlichen und gesundheitsorientierten Ansätzen.

Dr. Kovács Attila
Dr. Attila Kovács ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapeut und Spezialist für Kognitive Verhaltenstherapie (CBT) mit über 20 Jahren klinischer Erfahrung. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf den psychologischen und neurobiologischen Wirkungen von DMT. Als Mitglied der Forschungsgruppe von Prof. Dr. Ede Frecska trägt er zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung psychedelischer Forschung in Psychiatrie und Psychotherapie bei.

Dr. Andrási Gábor
Dr. Gábor Tamás Andrási ist Facharzt für Psychiatrie, Suchtmedizin und Kognitive Verhaltenstherapie mit über 20 Jahren klinischer Erfahrung. Neben Psychotherapie verfügt er über umfassende Expertise in modernen biologischen Behandlungsverfahren, einschließlich der Ketamintherapie. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf Psychedelika, DMT und veränderten Bewusstseinszuständen. Als langjähriges Mitglied der Forschungsgruppe von Prof. Dr. Ede Frecska engagiert er sich für die wissenschaftliche Weiterentwicklung der psychedelischen Forschung.

Dr. Kazai Anita
Dr. Anita Kazai ist Ärztin, Wissenschaftsjournalistin und Redakteurin. Sie war in der Psychiatrie, Suchtmedizin und am ungarischen Frühwarnsystem für neue psychoaktive Substanzen tätig. Heute vermittelt und redigiert sie medizinische und naturwissenschaftliche Inhalte. Ihre Schwerpunkte liegen auf Bewusstseinsforschung sowie den Auswirkungen psychoaktiver Substanzen, Meditation, Yoga und Atemtechniken auf Gesundheit und Psyche.

Dr. Karsai Czuczumanoff Bernadett
Dr. Bernadett Karsai Czuczumanoff ist Ärztin in Weiterbildung zur Fachärztin für Psychiatrie und seit fünf Jahren klinisch tätig. Ihre Schwerpunkte liegen in der Psychopharmakologie, Suchtmedizin und Neurodiversität. Auch ihre wissenschaftliche Arbeit und Promotion (PhD) befassen sich mit diesen Themen. In ihrer Tätigkeit verbindet sie aktuelle Forschung mit einer individuellen und evidenzbasierten Behandlung.

Szelestei Miklós
Miklós Szelestei ist Gründungsmitglied des Ungarischen Vereins für Medizinisches Cannabis. Seit 2017 setzt er sich für die wissenschaftlich fundierte und verantwortungsvolle Anwendung von medizinischem Cannabis in Ungarn ein. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Vermittlung aktueller Forschungsergebnisse, fachliche Aufklärung, die Unterstützung medizinischer Fortbildung und die Interessenvertretung von Patienten. Sein Ziel ist es, den Zugang zu verlässlichen Informationen und sicheren, evidenzbasierten Therapien zu fördern sowie zur Entwicklung der medizinischen Cannabisforschung in Ungarn beizutragen.

Dr. med. Zoltan Asztalos
Dr. med. Zoltán Asztalos ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit über 17 Jahren klinischer Erfahrung und hauptsächlich in Bayern und Deutschland tätig. Er ist Vorstandsmitglied der Bayerischen Gesellschaft für Psychedelik und Gründer des Projekts „Tempel der Seele“, einer Initiative zur Förderung integrativer und evidenzbasierter Therapieansätze.
Das Projekt verbindet Psychotherapie, Psychiatrie, Forschung und internationale Zusammenarbeit und unterstützt die verantwortungsvolle Weiterentwicklung substanzunterstützter, einschließlich psychedelisch begleiteter, Therapieverfahren.





